Hypochonder?

Schmerzen an bzw. in bestimmten männlichen Körperteilen können einem Angst bereiten. In unserem Alter geht man nicht einfach zum Urologen und lässt das abklären, dafür ist die Scham viel zu groß.

Ich bin ziemlich ängstlich, ich bin eine Art Hipochonder. Zum Arzt renn ich trotzdem nicht jedes Mal. Nach einer Zeit ist ein Arzt ziemlich genervt, er kennt ja seine speziellen Patienten.

Wenn es nicht wirklich akkut ist, wart ich lieber was ab. Ich bin aber trotzdem lieber zu vorsichtig als zu nachsichtig. Das schlimmste was man machen kann, ist sich Symptomatiken von Krankheitsbildern durchzulesen, damit macht man sich nur total verrückt.

Wenn sowas dann zu einer Phobie ausartet, dann sollte man sich helfen lassen. Ich hab eine wohl sehr ausgeprägte HIV-Phobie, da kann man kein normales Sexualleben (das ich noch nicht wirklich habe) mit haben.

Ständig Angst sich zu infizieren obwohl man dem Partner eigentlich glaubt.
Hipochondrie, eine Phobie vor Geschlechtskrankheiten bzw. allgemein vor Krankheiten kann eine Beziehung ziemlich erschweren.

Ich sehe in dieser Angst aber auch wieder einen Vorteil, ich werde nicht vergessen ein Kondom zu benutzen. Ich werde auch nicht im betrunkenen Zustand mit irgendwelche Damen auf die Toilette verschwinden.

Vernunft gleich Angst? Mut zu Unvernunft?

Ich habe mich jetzt für einen Mittelweg entschieden, ich habe eine Phobie vor HIV aber ich lerne mit ihr umzugehen und Risiken abzuwägen, in dem Falle ist die Phobie sogar noch in gewisser Hinsicht nützlich.

Ich habe Spaß mit der nötigen Sicherheit (nein, ich bin noch Jungfrau), Safer Sex.