Archiv für Dezember 2005

Laugh out loud or cry?

Google: wie mache ich meine freundin attraktiver

Der Referer bedarf keines Kommentars.

Unstructurized

Ich muss irgendwas schreiben. Es geht mir um kein Thema, ich muss einfach schreiben. Angst, Freude, Verwirrtheit, Gewissheit, Liebe – Verwunderung, alles fließt durch meinen Kopf – durch meinen ganzen Körper aus dem Inneren heraus. Ein kleiner Quell der für alles verantwortlich ist, was ich fühle und denke. Soll ich, soll ich nicht. Bin ich ich, ist ich ich? Ist es es, oder ist es nur ein projiziertes es eines es wie es gar nicht existiert; sondern nur wieder durch Gedankengänge entstanden ist. Keine Differnzierung ist möglich. Do or die, so heißt es bei PHP,Perl uva. Programmiersprachen. Trifft die Bedingung zu das das do ausgeführt wird – oder wird es auf das die hinauslaufen? Der Zustand der nicht vorhandenen Erkenntnis ist grausam, Gewissenheit ist toll. Unwissenheit ist weitaus attraktiver als Wissen. Bin ich wirklich das für was ich mich halte? Warum mache ich mir immer so viele Gedanken. Ich bin nicht allein damit, aber doch allein mit meinen Gedanken. Mach dir keine Gedanken. Hör auf! Stop! Halt an! Schon zu spät; der Film läuft. Die Tür zum Vorstellungsraum ist zu, fest verschlossen, bis der Film des Lebens vom Filmband abgerollt ist. Gott wir dramatisch, wie moralisch, wie melancholisch. Ist das erbärmlich. Wofür schreibe ich. Niemand wird mir durch das seinige lesen des Textes helfen. Ich verate nicht was mich bedrückt. Ich möchte nicht. Das herumreden umschreibt den Gegenstand weitaus präziser als der Gegenstand an sich. Was ist los? Alles verändert sicht, 1. 2. 3. Was ist wohl jetzt passiert, in meinem Inneren, auf der Welt. Wie wird meine Zukunft sein, werde ich sie alleine verbringen? Bürgerlich. Ich bin bürgerlich, jemand der Ansichten vertritt, jener der Grundsätze befolgt, welche manselbst kritisiert. Ist denken ansteckend? Betrüge ich mich selbst, bin ich wirklich das was ich bin. Immer wieder, gleiche Fragen, gleiche Antworten. Will ich mich nur selber beschützen, andere? Ich will nicht mehr in diesem Alter sein; es ist zum erbrechen. Das Alter werden als ein Erbrechen von Unzulässigkeiten und Unsicherheit, das Alter als Prozess des verstehens. Hoffentlich. Bald. Sehr bald. Leide, leide, wie ironisch, ich mit meinen Luxusproblemen, einer von vielen unter Gedanken? Kollektivleid. Volkskrankheit bei den Teenies. Zum kotzen. Einfach zum kotzen. Sozialisation. Schwachsinn. Wieso scheint das Leben schwer. Warum? Wieso muss man sich erst selbst finden. Kann es nicht a priori sein, einfach schon da. Individuell. Ohne das lästige hin und her, kreuz und quer. Erste Liebe, erster Sex, erste Trennung, erste Angst. Alles muss man lernen, mühsam,qualvoll. Man lernt, das ganze Leben, niemals lernt man aus. Niemals. Grübeln die Großen auch so viel? Bin ich wirklich einer von vielen. Warum. Immer diese Fragen, mit denen mich mein Unterbewusstsein quält. Warum tut ES das. Jetzt zitiere ich bereits Freud. Ich will nicht aufhören zu schreiben. Niemand wird diesen Text verstehen außer mir. Ich lass es einfach fließen. Einfach das was ich denke, fühle, rieche, schmecke, höre. Druck. Innerlicher Druck. Leistungsdruck. Den Druck alles gut zu machen, perfekt zu machen, höflich sein. Gut wirken. Gut aussehen. Seh ich gut aus? Nein, oder doch? Ich setz mich selber unter Druck. Immer und überall. Nur manchmal ist Druck von mir genommen. Der Leser stempelt den Text als pubertär ab. Dieses widerliche Wort. Ausrede. Pubertäres Gehabe, Getue – pubertäre Gedanken. Scheiß auf dich du elender Moralscheißer. Deine pauschalisierte Definition solltest du überdenken. Denk an dich selber bevor du bewertest. Inhalt 6? Woran willst du messen. Deine Empirie ist einzigartig. Jede ist es. Stempel es verdammt nochmal mit so einem Begriff ab. Wut. Pure Wut. Ich will aufhören zu schreiben. Donnerstag, der 27.12.2005 – Tage die mein Leben verändern. Ich hab scheiß Angst. Verfickte Angst. Wie immer. Seit dem ich lebe.

Nochmal so‘n Resumé

Hallo.
Mein Name ist Cora Hübsch und das ist mein Weblog.

Nein nicht ganz, meinen Namen verrat ich nicht, der obige gehört zum Buch/Film Mondscheintarif. Sehr lustiges Buch, wenns auch stereotyp und sexistisch ist (Kanns dann überhaupt noch witzig sein, ja!).

Nunja, von den politischen Ansichten abgesehen, (ich werde garantiert zu tode kritisiert) ist es ein witziges Buch das mir die Rückfahrt im Zug sehr verkürzt hat. Die treuen Leser werden natürlich wissen woher ich kam, das setze ich voraus ;) ! Ich war wieder bei meiner Freundin. Viele Zweifel vorher. Zu viele. Viel zu viele! Diese nur durch Grübeln entstandene Probleme sind jetzt Vergangenheit. Merksatz für die Zukunft

Nicht Grübeln, das bringt absolut nichts!

Mir gehts soweit im Moment blendend, ich habe bis eben einen schönen Mittagsschlaf getätigt, kein Geschichte geübt, mich mit dem Gedanken gerühmt, das ich die beste Klausur in Philosophie habe (1-) und das ich doch ein verdammt glücklicher Kerl sein sollte.

Ich schreib gleich weiter.. oder irgendwann anders.