Archiv für Mai 2006

Sommernachtstraum

Ich Tanze
mit ausgestreckten Armen
auf der Sommernachtswiese
das Blut
es strömt
aus meinen aufgeknüpften Adern.

Die Benommenheit
lässt alles
verschwimmen

der Sommernachtstraum
beginnt.

Mayday, Mayday, Mayday – Engine failure

Ich dachte mein Glücksaggregat würde diesmal was länger halten. Eigentlich müsst ich echt glücklich sein, aber das tut nichts zur Sache, es hat mit meiner derzeitigen Situation nichts zu tun.

Mir gehts nicht wirklich schlecht, im Moment aber auch nicht wirklich gut. Große Lustlosigkeit – das ist wohl mein einziges tatsächliches Problem mit dem ich in letzer Zeit Tag um Tag kämpfe. Am besten nur noch schlafen, essen und das machen wozu ich Lust habe – welch Lotterleben. Super. Genial. Ausgesprochen gemütlich.

Pah! Pustekuchen.
Morgen klingelt der Wecker wieder um 06:00 Uhr.

Naja, Montag halt, ich denke den Tag mag keiner so richtig. Es ist ein wahrhaftiger Scheißtag. Wobei der morgige doch etwas schönes in Petto hat.

Ich find den Stil wie ich schreibe irgendwie zum kotzen, was solls, interessiert eh nicht wirklich jemanden.

Heute ist ein „Ich bin dumm und unkreativ“-Tag, mal sehen ob sich das legt. Spätestens wenn ich an einer Uni bin, wird das bestimmt mein neues Lebensgefühl; da rennen die wirklich gescheiten Leute rum, naja ein Paar zumindest.

Achja ich hab drei neue Buk-Bücher, Leute die seine Bücher nicht mögen, sei das hier gesagt:

Es regnete, als ich um 5 Uhr morgens in New Orleans eintraf. Mit diesem lapidaren Satz beginnt Charles Bukowski einen illusionslosen Roman, der sich nirgends über die Perspektive eines jungen Mannes erhebt, der essen, trinken und gelegentlich eine Frau haben will – und dafür arbeiten muß. Was kann daran fesseln? Nichts als die radikale Ehrlichkeit dieses Mannes, den die Ansprüche bürgerlicher Moral nie gequält haben, der nur eines will: überleben. Und dadurch die Freiheit gewinnt, daß er sich niemals für irgendwelche Karrieren hat einspannen lassen.

Die eine Sekunde

Eine Sekunde ist definitionsgemäß das 9.192.631.770-fache der Periode einer Mikrowelle, die mit einem ausgewählten Niveauübergang im Caesiumatom in Resonanz ist. Anders gesagt: das 9.192.631.770-fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung. Die Messung erfolgt mit einer so genannten Atomuhr.

So logisch, mathematisch, physikalisch.
Eine Sekunde.

Jedes Leben verändert sich, in jeder Sekunde. Jene eine Sekunde die das ganze Leben umstürzt und es dazu zwingt sich neu zu ordnen.

Mir wurde erst in letzer Zeit klar, das hinter dem Begriff der Sekunde mehr steckt, als nur eine bloße Zeitangabe.
Eine Sekunde, so klein, so schnell … so unterschätzt?

Mein ganzes Leben hat sich binnen Sekunden verändert. Eine simple Sekunde. Eine einzige.

Glück

Ich komme nicht mehr über das Maß des müden lächelns hinaus..

Ist jetzt schon echt länger her wo ich das letzte mal tatsächlich glücklich war.

Kakerlaken

Wir fressen doch nur den Müll der Großen.