Archiv für Oktober 2006

worthless words

cnbl

Ein böser Streich

Das ganze rumgeheule, diese infantilen Selbstmordgedanken und der vermeintliche Zwang sich selbst zu mögen. Es ist alles mehr oder weniger absolut dumm und kindisch nur eine Sekunde an solche Gefühlszuständen zu verlieren.

Sein wir mal ehrlich, unser Leben ist, wenn auch nicht im Detail, absolut vorhersehbar — den vermeintlichen Schmerz den wir empfinden ist jediglich eine Variation dessen, was wir bereits kennen.

Die Individualität des Schmerzes und des Leidens ist relativ — wir sind alle gleich.
Das Detail ist nur ein unnötiges Nomen im Satz des Leidens.

diskontinuierlich

schreiende augen und das schweigende gesicht einer leiche.
— eine weitere narbe in meiner sammlung.

Sinnloses

Ich sauf ihn weg den Kummer, mach mich kaputt. Wen kümmerts. Dumm warum ich trink, mich kümmerts kaum. Ich hab keine Lust mehr, Selbstdarstellung ist nicht meine Absicht. Auch ein stiller Schrei nach Hilfe ist es nicht.

Mir ist alles gleich. Ob heiß ob kalt, ob spitz oder stumpf. Legt die Wiege nicht in die Worte denn sie sind nur so viel Wert wie die Zunge die sie formt.

Abgestumpft und ausgebrannt, wer will diese Welt mit klarem Verstand ertragen. Enttäuscht und weg gerannt lieg ich hier in der Ecke.

Schreib Scheiße, schreib Mist, wen kümmerts, mich nicht. Ich hab keinen Bock mehr auf dich du ach so große Welt.

Leck mich.
Ich leg dich übers Knie.
Du kleiner Bastard von Leben.

Ich entflieh dir.
Du kriegst mich nicht. Macht habe ich nicht du.