Archiv für Januar 2007

geschützt im schützengraben

den kopf eingezogen
den helm festgezurrt
das gewehr umklammert

ich weiß wie die letzte kugel
mir das fleisch zeriss.

ich bleibe lieber im dreck.
freiheit, gefangenschaft – tod.
kein risiko.

ich bleibe hier.

selbst-

hass
erkenntnis
ständigkeit
wertgefühl
bewusstsein
beschämung

hAssssssssss auf dich selbst:!!!!!!!!!!!!!!

so ist es wohl

nach langer zeit schreibe ich vielleicht doch nochmal ehrlich auf was passiert. alles andere war zensiert.

wie gehts mir? gut. fast. eigentlich wie immer. ich bin mir nicht sicher. das schizophrene gefühl hat sich wieder breitgemacht und seine facetten sind großartig groß. das übliche, bitte – obwohl, heute mal mit etwas melancholie.

mein schlafrhytmus ist krass krank und meine haare lüsternd lang (wortspiel!).
meine tränensäcke triefend trauernd.

und alles fließt an dir weiter vorbei. du bist der tote in der u-bahn.

breath out

wäre es nicht viel angenehmer, wenn das leben nur ein einziges ausatmen wäre? viel zu viele zwänge.

antrieb

irgendwie fehlt da so was „essentielles“ – lust überhaupt was geschafft zu bekommen.
faulheit oder antriebslosigkeit?

ich lass das mal offen.