Archiv der Kategorie 'Die werte Gesundheit'

Leben stinkt – zumindest heute

Diese Tage hasse ich; sie sind unproduktiv, langweilig und alles nervt einen elendig.

Ich versuche diese Tage zu präventieren, mit ständiger Beschäftigung, aber dann passiert es doch; sie sind da!

Ich rede von Tagen an denen man zu nichts Lust hat, an denen man die Welt und ihre Individuen die in ihr herumschwirren einfach hasst.

Ich habe bis 12:00 Uhr geschlafen, hatte eine Pizza zum Mittag und hab wahrscheinlich mein NTBA in den Elektronik Himmel geschickt; mein Zimmer sieht grausam aus, zumindest sagt das meine Mutter und angenehm riech ich auch nicht. Mein Gesicht verwuchtert, Stoppeln dringen ans Tageslicht und schreien nach der Rasierklinge.

Das Bedürfnis nach Zuneigung ist auch an einem nicht mehr messbaren Punkt.

Ich verabscheue im Moment wirklich jede hunderstel Sekunde des jetzigen Tages. Bevor ich jetzt weiter versinke hör ich auf zu schreiben.

Da ich mich gerade mit meiner Mutter streite, habe ich beschlossen weiter zu schreiben und ein paar Zitate zum besten zu geben.

Es gibt nicht nur Vergnügen – es gibt auch Pflichten

Wie ich diese Auseinandersetzungen hasse, es geht immer ums gleiche. Heute ist es mal wieder die liebe Ordnung. Meine Eltern sind Überordentlich; besonders mein Vater.

Da muss alles an seinem Platz sein. Also meine Eltern sind keine Symmetriefetischisten; aber sie sind überdurschnittlich ordentlich.

Gleich kann ich mir noch

was vom Pappa anhören, aber zu Recht!

Genug.

Hypochonder?

Schmerzen an bzw. in bestimmten männlichen Körperteilen können einem Angst bereiten. In unserem Alter geht man nicht einfach zum Urologen und lässt das abklären, dafür ist die Scham viel zu groß.

Ich bin ziemlich ängstlich, ich bin eine Art Hipochonder. Zum Arzt renn ich trotzdem nicht jedes Mal. Nach einer Zeit ist ein Arzt ziemlich genervt, er kennt ja seine speziellen Patienten.

Wenn es nicht wirklich akkut ist, wart ich lieber was ab. Ich bin aber trotzdem lieber zu vorsichtig als zu nachsichtig. Das schlimmste was man machen kann, ist sich Symptomatiken von Krankheitsbildern durchzulesen, damit macht man sich nur total verrückt.

Wenn sowas dann zu einer Phobie ausartet, dann sollte man sich helfen lassen. Ich hab eine wohl sehr ausgeprägte HIV-Phobie, da kann man kein normales Sexualleben (das ich noch nicht wirklich habe) mit haben.

Ständig Angst sich zu infizieren obwohl man dem Partner eigentlich glaubt.
Hipochondrie, eine Phobie vor Geschlechtskrankheiten bzw. allgemein vor Krankheiten kann eine Beziehung ziemlich erschweren.

Ich sehe in dieser Angst aber auch wieder einen Vorteil, ich werde nicht vergessen ein Kondom zu benutzen. Ich werde auch nicht im betrunkenen Zustand mit irgendwelche Damen auf die Toilette verschwinden.

Vernunft gleich Angst? Mut zu Unvernunft?

Ich habe mich jetzt für einen Mittelweg entschieden, ich habe eine Phobie vor HIV aber ich lerne mit ihr umzugehen und Risiken abzuwägen, in dem Falle ist die Phobie sogar noch in gewisser Hinsicht nützlich.

Ich habe Spaß mit der nötigen Sicherheit (nein, ich bin noch Jungfrau), Safer Sex.